Sonderveranstaltungen

11. September 2017,
Termine zwischen 11:00- 12:30 Uhr

Henry-Ford-Bau

Schülerinnen und Schüler der Oberstufe mit Leistungskurs Chemie

Wir laden Schülerinnen und Schüler der Oberstufe am 11. September zu einem Treffen „Meet the Hero“ ein. Am Rande des Angewandte Symposiums werden Schülergruppen die Möglichkeit haben, mit einem oder mehreren der Rednerinnen und Redner zu sprechen. Wie wird man eine erfolgreiche Forscherin oder Forscher? Was treibt sie oder ihn an? Welche Voraussetzungen braucht man, um auf einem solchen Niveau forschen zu können? Wie verlief ihr Studium? Welches waren in der Schule die Lieblingsfächer der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler? Welche Tipps können sie Schülerinnen und Schülern geben, die sich für ein naturwissenschaftliches Studium interessieren?

Anmeldung: Für Meet the Hero werden jeweils ca. 30 Minuten angesetzt. Lehrerinnen und Lehrer können sich bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker per Mail (pr@gdch.de) um einen Termin bewerben. Es steht eine begrenzte Anzahl von Terminen zwischen 11:00 und 12:30 Uhr zur Verfügung. Die Termine werden nach Eingang der Anmeldung vergeben. Anmeldeschluss (vorbehaltlich freier Termine) ist der 20. Juni.

Lehrkräfte können ein bis zwei Wissenschaftler/innen nennen, mit denen sie ihre Schüler/innen gerne sprechen lassen würden. Diese Wünsche werden nach Möglichkeit berücksichtigt, wir bitten aber zu berücksichtigen, dass nicht alle Redner/innen für ein Gespräch zur Verfügung stehen werden.

clickhero.de / pixelio.de

11. September 2017, 13:40 - 15:40 Uhr
Henry-Ford-Bau, Hörsaal C

Schülerinnen und Schüler der Oberstufe mit Grund- oder Leistungskurs Chemie


Der ChemSlam richtet sich an Oberstufenschülerinnen und -schüler von Grund- und Leistungskursen aller Art, natürlich auch Chemie. Denn die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) möchte mit dem Schülertag demonstrieren, wie verständlich und spannend – vielleicht sogar witzig – Chemie sein kann.

Beim ChemSlam, einem Science Slam mit dem Fokus auf Chemie, präsentieren Wissenschaftler oder Chemiestudierende auf einfache und unterhaltsame Weise Themen aus der Chemie. Sie haben dafür nur wenig Zeit (sieben Minuten pro Thema). Trotzdem sollten Schüler die Materie verstehen können. Das Publikum nimmt aktiv am Geschehen teil, indem es die einzelnen Vorträge bewertet und schließlich einen Sieger bestimmt. Bewertet werden neben dem wissenschaftlichen Inhalt natürlich auch die Verständlichkeit und der Unterhaltungswert des Vortrags.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Lehrkräfte melden ihre Klassen unter http://www.buchsys.de/fu-natlab/angebote/aktueller_zeitraum/_ChemSlam.html an.

Du willst selbst als Slammer teilnehmen? Dann findest Du weitere Infos hier.

ChemSlam 2015 in Dresden (Foto: Christian Augustin, Hamburg)

11. September 2017, 14:00 - 18:00 Uhr
Erdgeschoss des Instituts für Chemie und Biochemie,
Takustr. 3, 14195 Berlin

Schülerinnen und Schüler von der 5. bis zur 13. Klasse

Berliner Universitäten bieten gemeinsam mit der Universität Potsdam Schülerinnen und Schülern einen Nachmittag zum selbständigen chemischen Experimentieren an. Das Angebot richtet sich an nawi- und chemieinteressierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5. bis 13. Unter Begleitung von Studierenden der Universitäten können Schülerinnen und Schüler in die Rolle einer Chemikerin bzw. eines Chemikers schlüpfen und an verschiedenen Experimentierstationen Alltagsgegenstände wie Wärmepflaster, Streusalz, Seife, Blaukraut und Lebensmittelfarbe experimentell erforschen. Für ein Quiz zur Chemie in der Küche werden Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse Experimente durchführen und erhalten Unterstützung durch Gleichaltrige.

Innovativ und nachhaltig geht es weiter mit Experimenten zur zukunftsorientierten Energiegewinnung wie zum Beispiel der Brennstoffzelle, zum Phänomen der Supraleitung, zur Herstellung eines Polymers bis hin zur Synthese von Nanotransportern. Mit einem selbstgebauten Schülerphotometer bekennt Badeschaum chemisch Farbe. Bis 16:00 Uhr stehen in erster Linie Experimente für Jüngere auf dem Programm, ab 16:00 Uhr experimentieren die Älteren. So können Oberstufenschülerinnen und -schüler den ChemSlam und im Anschluss den Experimentiertag besuchen.

Im Eingangsbereich des Instituts für Chemie und Biochemie präsentieren darüber hinaus die regionalen Hochschulen (Universität Potsdam, Technische und Freie Universität Berlin und Humboldt Universität) alles Wissenswerte zum Chemiestudium mit dem Abschluss „Bachelor of Science“ und „Bachelor of Education“ und zu Angeboten für chemieinteressierte Schülerinnen und Schüler.

Der Experimentiernachmittag findet seinen furiosen Ausklang um 18:15 Uhr mit der einstündigen Experimentalvorlesung „Lauter, heller, heißer“ im Institut für Chemie und Biochemie, Fabeckstr. 34-36, 14195 Berlin.

Für den Experimentiertag und die Experimentalvorlesung ist keine Anmeldung erforderlich.

Foto: NatLab

12. September 2017, 21.00 Uhr - 13. September, 08.30 Uhr
Henry-Ford-Bau, Senatssaal

Chemiewende – wie erreichen wir eine neue Gründerzeit in der Chemie?

Für die Überführung der chemischen Industrie hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft („Chemiewende"), bedarf es eines gesamtgesellschaftlichen Chemiepaktes: Nur wenn alle Stakeholder sich zusammentun,  kann die Entwicklung und Implementierung komplett neuer chemischer Verfahren und Produkte gelingen, die nachhaltiger sind.

Diese geforderte Disruption einer ganzen Industrie verfügt über ein enormes Innovationspotential: Neue Wettbewerbsvorteile können generiert werden, eine nachhaltige Reindustrialisierung wird möglich und man würde dem negativen Trend einer rückläufigen Chemieproduktion entgegen wirken.

Der Aufbau einer starken Chemie-Startup-Szene ist ein unverzichtbarer Katalysator, um das wirtschaftliche Potenzial der Grünen Chemie auszuschöpfen und die Lücke zwischen Wissenschaft und Markt zu schließen. Denn Startups haben sich bereits in vielen Branchen als adäquates Mittel erwiesen, um Forschungsergebnisse in die Anwendung zu überführen. In Keynotes, einer Podiumsdiskussion und einem Hackathon mit einer 24-stündigen Arbeitsphase soll nach Antworten auf  die Frage

„Wie kann eine neue Gründerzeit in der Chemie erreicht werden?“ gesucht werden. 

Im Rahmen des Hackathon, der vom 12. bis 13. September in Räumen der Freien Universität Berlin und im Henry-Ford-Bau in Berlin-Dahlem stattfindet, erarbeiten erfahrene GründerInnen und Gründungsinteressierte mit Unterstützung von Experten konkrete Lösungsvorschläge aus, um alle relevanten Anspruchsgruppen in diesen Prozess einzubeziehen: Industrie, Politik, Wissenschaft, Verwaltung, Start-up-Interessierte, Verbände, Inkubatoren, Investoren und die Presse. Eine begrenzte Zahl freier Plätze ist verfügbar.  

Die konkreten Ergebnisse und Handlungsvorschläge werden vor Stellvertretern aus den Stakeholder-Gruppen im großen Hörsaal des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften präsentiert.


12. September 2017, 18.30 Uhr
Henry-Ford-Bau, Max-Kade-Auditorium

Evonik Industries lädt ein: Creavis Lounge

Gemeinsam über den Tellerrand blicken: Das hat sich die Creavis Lounge von Evonik Industries vorgenommen, als Dialogformat für Partner, kreative Querdenker und Innovationsbegeisterte. Ziel der Lounge ist es, die Zusammenarbeit und den Austausch im Unternehmen sowie mit externen Partnern zu fördern und dabei den eigenen Blickwinkel zu erweitern. Die Veranstaltung findet regelmäßig zu den Oberthemen Zukunft, Nachhaltigkeit und Kreativität statt.

Im Rahmen des diesjährigen Wissenschaftsforums diskutieren Dr. Ulrich Küsthardt, Chief Innovation Officer von Evonik und Prof. Dr. Stefan Buchholz, Leiter der strategischen Innovationseinheit Creavis, u.a. mit Markus Antonietti und Thisbe Lindhorst.

Prof. Dr. Dr. h.c. Markus Antonietti ist seit 1993 Leiter der Abteilung Kolloidchemie am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung und Professor an der Universität Potsdam. Prof. Dr. Thisbe K. Lindhorst ist Professorin für Organische und Biologische Chemie an der Christan-Albrechts-Universität zu Kiel und derzeitige Präsidentin der GDCh. Gemeinsam möchten wir mit Ihnen über Kreativität in der Chemie sprechen und diskutieren, welche Kultur es in Chemieunternehmen und in der Gesellschaft braucht, um Innovationen und somit Wachstum zu ermöglichen.


15. September 2017
Harnack-Haus

Das Undenkbare denken

Wie wird die Forschungslandschaft in der Zukunft aussehen? Werden Cybots Forschungsthemen für uns ausdenken? Welches sind die idealen Rahmenbedingungen für kreatives Denken? Schafft unser heutiges Wissenschaftssystem die richtigen Rahmenbedingungen für geniale Ideen oder fördert es gehobene Langweiler, die es verstehen kurz vor den größten Wellen zu surfen? Wilhelm Krull, Generalsekretär der VW-Stiftung und Vordenker des Wissenschaftsfördersystems, diskutiert mit Martin Hirsch, kognitiver Neurowissenschaftler und Enkel von Werner Heisenberg, mit Claudia Felser, Direktorin des Max-Planck Instituts "Chemische Physik fester Stoffe" (Dreden) und mit Melanie Schnell, Max-Planck-Nachwuchsgruppenleiterin, das Thema „Das Undenkbare denken“. Pooi See Lee stellt die Konzepte hinter dem kometenhaften Aufstieg asiatischer Universitäten am Beispiel der Universitäten von Singapur vor. Erhard Meyer-Galow, ehemaliger CEO der Hüls AG und Stinnes AG und ehemaliger Präsident der GDCh, legt seine Sicht dar, dass wir viel mehr erfahren, als wir denken und wissen können. Excellenzclustersprecher Martina Hawenith und Matthias Drieß, Universität Bochum bzw. TU Berlin, starten eine Fishbowldiskussion darüber, wie Exzellenz generiert wird. Anschließend werden Jungchemikerinnen und Jungchemiker sowie Nachwuchsgruppenleiterinnen und Nachwuchsgruppenleiter aus Eliteförderprogrammen ihre Forschung vorstellen.

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Registrierung finden Sie unter: https://thinking-the-unthinkable.de